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Bevor­stehen­de Stahl- und Alu­mini­um­zölle in den USA

14.02.2025

Liebe Kunden,

wir möchten Sie über die neuesten Ent­wick­lungen be­züglich der be­vor­stehenden Stahl- und Alu­minium­zölle in den USA infor­mieren. Eine kurze Zu­sammen­fassung finden Sie nach­folgend:

  • Der Ursprungslandtarif für Stahl­pro­dukte beträgt weltweit 25 %. Für die Türkei beträgt der Satz 50 %, und für Russ­land 200 %.
  • Der Ursprungsnachweis basiert auf dem An­teil und Wert der ab­ge­leiteten Inhalts­stoffe der her­ge­stellten End­produkte. Die Rechnung muss die genaue Zu­sammen­setzung sowie den Material­gehalt und die ent­sprechen­den Werte an­geben.
  • Bei gefälschten Dokumenten oder Er­klärungen werden hohe Strafen ver­hängt. Mill-Zerti­fikate sind zwin­gend er­forder­lich, andern­falls kann kein An­trag ein­ge­reicht werden.
  • Wenn der Stahl oder die Stahl­zusammen­setzung in den USA her­ge­stellt wurde, ist er von den Zöllen aus­ge­nommen, jedoch muss der Her­kunfts­nach­weis vor­gelegt werden.
  • Es scheint keine Änderungen bei den Quoten­limits zu geben.
  • Es erfolgt keine Rück­er­stattung von Zöllen, die unter diesem Tarif ge­zahlt wurden.
  • Alle vorherigen Handels­ab­kommen, die Aus­nahmen vor­sehen, werden auf­ge­hoben. Indi­viduell ge­nehmigte vor­über­gehende Aus­nahmen bleiben bis zum Ab­lauf­datum oder bis zur Er­reichung der gen­ehmigten Menge gültig.
  • Nur inländische Stahl­produ­zenten oder Branchen­ver­bände dürfen Aus­nahmen be­an­tragen, allerdings gibt es keine Garantie auf eine Ge­nehmi­gung.
  • Das voraussichtliche In­kraft­treten ist der 12.03.2025

Alle genannten Informationen basieren auf den uns zum heutigen Tag vor­liegen­den Infor­mationen (Stand 17.02.2025). Wir werden Sie selbst­ver­ständ­lich auch über die weitere Ent­wick­lung info­rmieren. Gerne stehen wir für Fragen zu Ihrer zoll­techn­ischen Ab­wicklung und Ihren lo­gis­tischen Her­aus­forder­ungen zur Ver­fügung. Sprechen Sie uns gern jederzeit an!

Ihre M.G. INTERNATIONAL

STREIK AN DEN HÄ­FEN DER US OST- UND GOLF­KÜSTE

02.10.2024

Am 1. Oktober 2024 trat die International Longshoremen's Association („ILA“) in den Streik. Die beiden Parteien befinden sich in einer Sackgasse und eine Wiederaufnahme der Verhandlungen ist derzeit nicht geplant. Hauptstreitpunkte sind die Automatisierung, die die ILA aus Sorge um den Verlust von Arbeitsplätzen ablehnt, und die Lohnforderungen. Die ILA fordert unter Berufung auf die jüngsten Gewinne der Spediteure eine Lohnerhöhung von 76 % über einen Zeitraum von sechs Jahren.

Dieser Streik hat Auswirkungen auf die Häfen an der Ost- und Golfküste der Vereinigten Staaten und führt zu erheblichen Störungen im Seeverkehr mit Verzögerungen im Schiffs- und Frachtbetrieb. Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Dauer des Streiks und das Ausmaß seiner Auswirkungen nicht bekannt. Zusätzlich zu den Verspätungen könnte es zu Änderungen in den Lade- und Löschhäfen sowie zu anderen Faktoren kommen, die sich auf Kosten im Zusammenhang mit Umschlag, Lagerung und Transport auswirken.

Streik in Häfen an der Ost- und Golf­küste der USA

24.09.2024

Liebe Kunden,

wir möchten Sie darauf hin­weisen, dass höchst­wahr­schein­lich in fast allen Häfen an der Ost- und Golf­küste der USA ein großer Streik statt­finden wird. Der Beginn des Streiks wurde für den 30. Sep­tember 2024 an­ge­kündigt. Der aktuelle Ver­trag mit der ILA (International Longshoreman Association) läuft am Montag, den 30. September um Mitter­nacht aus. Ein Streik in den Häfen von Boston, MA, bis Browns­ville, TX, ist ab­sehbar. Seit 1977 hat es in den Häfen der Ost- und Golf­küste keinen Streik mehr ge­geben.

Sollte es zu einem Streik kommen, wird dies zu einer weiteren großen Unter­brech­ung der Liefer­kette führen und eine Viel­zahl von Pro­blemen für jede Fracht ver­ur­sachen, die durch diese Häfen be­fördert wird. Viele Reeder­eien nehmen keine Export­buch­ungen für Schiffe an, die nach dem 1. Oktober fahren. Sie be­fürchten, dass sich im Falle eines Streiks die Con­tainer in den Häfen stauen könnten. Sen­dungen, die über die West­küste der USA oder kana­dische Häfen an­kommen oder ab­fahren, dürften von einem Streik nicht be­troffen sein.

Wir beobachten die Situation genau.